Lauri Malila als Weltmeister abgelöst


Gute Schweizer Freiflieger, für ein Top Resultat reicht es leider nicht.


Mit dem Abschluss des 2. Stechens in F1A am Donnerstagabend endet der Wettbewerbsteil der Weltmeisterschaft des kleinen Schweizer Teams. Mit beiden Piloten im Stechen des F1A haben wir den Plan voll getroffen. Vor allem Samuel Mouret mit seiner erstmaligen Teilnahme an einem Stechen hat die Erwartungen mehr als erfüllt. Er wird uns sicher noch viel Freude bereiten und hat bereits Pläne zur Verbesserung. Lauri hat wie angestrebt das 2. Stechen in F1A erreicht. Der Flug seines Modells hat uns dann konsterniert. «Spitz» eingestellt hat es «gepumpt», statt einen langen Flug zu machen, wie das in den Tests am Vorabend gelang. Damit wechselt der Status von Lauri Malila von «Freeflight F1A Worldchampion 2023» auf «Freeflight F1A Legend World Champion».

Die Flüge in F1B und F1Q waren ordentlich und sind ein Teil des Plans von Urs Muntwyler, der auch Teammanager war, der über 2025 hinaus geht. Da ist noch viel Luft nach oben. Die Priorität lag dieses Jahr auf den F1A Piloten vor allem bei Lauri Malila.

Nun besuchen wir den defekten Opel «Ampera» in der Garage und das wird dann die weitere Planung bestimmen. Der gab dem Teammanager mehr zu tun als das ganze Team. Nach Salonta darf er sicher nie mehr. Das scheint zu anstrengend für so ein altes Auto – wenn es denn nicht schon bald was Neues gibt.

Nicht vergessen soll ein grosses Lob an den Veranstalter. Es ist eine gute Idee einen lokalen ehemaligen Spitzen-Freiflieger mit so einer Meisterschaft zu betrauen. Szillard und das Team vom rumänischen Aeroclub haben prima geliefert. Szillard hat die Veranstaltung, die ja erst am Sonntag endet, mit seiner ruhigen und bestimmten Art prima geleitet.

Die Resultatte sind hier aufgeschaltet https://frmd.ro/international-competitions-in-romania/

Noch einn paar Komentare aus der Ferne. Dieses Jahr wurden wieder wie schon 2023 die Senioren WM und die Juniroren EM zusammen am gleichen Ort ausgetragen. Das bedeutet 5 Wettbewerbstage mit 7 Entscheidungen. Die genaue Teilnehmerzahl habe ich nicht ausgerechnet. Aber so ein Anlass ist schon imens Gross. Ca. 100 Juniroenpiloten/innen und Ca. 330 Senioren/innen plus noch all die Helfer. Zudem die ganze Organisation mit all den Zeitnehmern, dieser organisatorische Aufwand ist nicht zu unterschätzen. Leider gab es auch dieses Jahr nur spährlich aktuelle Resultate. Es war aber schon eine Steigerung zur EM im letzten Jahr. 

Wir hoffen und planen für die EM im nächsten Jahr in Nord Mazedonien wieder ein ganzes Team zu stellen. 



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